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Bis daß der Tod uns scheidet - oder auch nicht ...................

Ovid

Ovid beschreibt in den Metamorphosen[1] den Besuch des Göttervaters Jupiter (Zeus) und seines Sohnes Merkur (Hermes) in einer Stadt in Phrygien. Die Einwohner gewähren den beiden Wanderern jedoch keinen Einlass.

Allein Philemon und seine Frau Baucis, ein altes Ehepaar, das in einer ärmlichen Hütte am Stadtrand lebt, üben Gastfreundschaft, nehmen die beiden auf und bewirten sie mit allem, was sie haben. Daran, dass sich der Weinkrug wundersamerweise immer wieder von allein füllt, erkennen sie ihre Gäste als Götter, denen sie nun auch noch ihre einzige Gans opfern wollen. Das verwehren ihnen die Himmlischen jedoch und fordern sie auf, ihnen zu folgen, um der Strafe für die ungastliche Stadt zu entgehen. Von der Höhe sehen Philemon und Baucis erschüttert, dass die Stadt in einem Sumpf versunken ist. Nur ihr Häuschen ist geblieben, das sich nun in einen Tempel von Gold und Marmor verwandelt. Von Zeus aufgefordert, ihre Wünsche zu nennen, bitten sie darum, als Priester ihr Leben lang den Tempel hüten zu dürfen und zur selben Stunde zu sterben, so dass keiner von ihnen des anderen Grab schauen müsse. So geschieht es. Sie dienen im Tempel, bis sie eines Tages, vom Alter gebeugt auf den Tempelstufen miteinander redend, in eine Eiche bzw. eine Linde verwandelt werden.

Wer waren Philemon und Baucis?In einem Dorfe voll wohlhabender Einwohner, so erzählt Ovid, lebte ein armes, aber zufriedenes und durch Eintracht und Liebe glückliches Ehepaar, Philemon[197] und Baucis. Zu jenem Dorfe wandelten einst in Menschengestalt Zeus und Hermes, wie bisweilen die Himmlischen thaten, um die Sterblichen zu versuchen.

Wen verwandelte Zeus in eine Linde?Allvater Zeus winkte ihrer Bitte Gewährung. Lange Jahre hüteten Philemon und Baukis das Heiligtum, und als ihre Zeit gekommen war, verwandelte er beide in Bäume, in eine Eiche und eine Linde, die ihre Zweige innig ineinanderschlangen.

Wo lebten Philemon und Baucis?

Bildergebnis für philemon und baucis

Ovid. Ovid beschreibt in den Metamorphosen den Besuch des Göttervaters Jupiter (Zeus) und seines Sohnes Merkur (Hermes) in einer Stadt in Phrygien. Die Einwohner gewähren den beiden Wanderern jedoch keinen Einlass.

Philemon-und-Baucis-Syndrom

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Das Philemon-und-Baucis-Syndrom bezeichnet in der forensischen Literatur das gleichzeitige Versterben von langjährig verbundenen (Ehe-)Partnern. Es ist nach den Figuren Philemon und Baucis der griechischen Mythologie benannt.[1][2]

In Anlehnung an die Erzählung des römischen Dichters Ovid wird der gleichzeitige Tod von über lange Jahre glücklich zusammenlebenden Paaren romantisch so interpretiert, dass der verbliebene Partner ohne den verstorbenen nicht mehr leben kann oder will und ebenfalls zeitnah verstirbt. Im engeren Sinne werden in der Forensik Simultantodesfälle darunter verstanden.

Rationale Ursachen für Simultantodesfälle sind:

  • nicht offensichtliche Tötungsdelikte
  • erweiterter Suizid (ein Partner bringt zuerst den anderen, dann sich selbst um)
  • gemeinsamer Suizid
  • Vergiftungen (gemeinsame Nahrung, Kohlenmonoxid, …)
  • Unfälle
  • statistische Überlegungen des zufällig zeitlichen Zusammenfallens plötzlicher Todesursachen älterer und damit häufig multimorbider Menschen

Metamorphosen (Ovid)

Zur Navigation springenZur Suche springenDer Anfang der Metamorphosen in der Handschrift Biblioteca Apostolica Vaticana, Vat. lat. 1594, fol. 1r (15. Jahrhundert)

Die Metamorphosen (lateinisch Metamorphoses „Verwandlungen“ oder Metamorphoseon libri „Bücher der Verwandlungen“) des römischen Dichters Publius Ovidius Naso, geschrieben vermutlich um das Jahr 1 n. Chr. bis 8 n. Chr., sind ein in Hexametern verfasstes mythologisches Gedicht über Metamorphosen (altgriechisch μεταμόρφωσις metamórphosis „Verwandlung in eine andere Gestalt“). In 15 Büchern zu je etwa 700 bis 900 Versen wird die Geschichte der Welt von ihren Anfängen bis hin zur Gegenwart des Dichters erzählt und in rund 250 Einzelsagen aus der römischen und griechischen Mythologie mit hohem künstlerischen Esprit dargestellt. Von ihrem Erscheinen an sind die Metamorphosen eine der populärsten Mythendichtungen überhaupt und sicherlich die den mittelalterlichen Schriftstellern und Dichtern am besten bekannte. Der Einfluss dieses Werks auf die Literatur nachfolgender Zeiten sowie auf die bildende Kunst des Mittelalters, des Barock bis hin zu der der Neuzeit ist enorm.

Thematischer Kern ist das in Mythen häufig anzutreffende Verwandlungsmotiv, worin meist ein Mensch oder ein niederer Gott in eine Pflanze, ein Tier oder ein Sternbild (Katasterismos) verwandelt wird. Das Werk beginnt mit einem Proömium, setzt an bei der Entstehung der Welt aus dem Chaos und endet bei der Verwandlung von Caesars Seele in einen Stern, woran noch eine Anrufung an Augustus und ein Epilog anschließen. Die logische Verknüpfung der oftmals thematisch nicht zusammengehörigen Einzelgeschichten erfolgt durch Überleitungen. Behandelt werden sowohl zentrale Geschichten und Figuren der Mythologie (z. B. KosmogonieHeraklestrojanischer Krieg) als auch eher abgelegene Mythen. Manche Metamorphosen werden sogar nur ganz knapp angedeutet oder nebenbei erwähnt (z. B. bei Medeas Rundflug über die Ägäis im siebten Buch).

Sprachlich zeichnet sich das Gedicht durch ein großes erzählerisches Variationsbestreben und einen hohen künstlerischen Anspruch aus, sodass je nach Thema elegische, epische, tragische, komische oder sogar groteske Töne anklingen können. Aufgrund dieser Mischung aus epischer Form, stofflicher Vielfalt und dichterischer Eleganz werden die Metamorphosen als Epos sui generis („von ganz eigener Art“) bezeichnet.[1]

http://www.annikahofmann.de Aus den Metamorphosen von Ovid Annika Hofmann erzählt Geschichten voll Leidenschaft, Temperament und Sinnlichkeit. Diese Geschichten bringen ein Lächeln auf deine Lippen, eine Träne in dein Auge und sie machen Lust aufzubrechen – mitten hinein ins Leben. Begleitet wird sie von den wundervollen Melodien der Harfe, gespielt von Melinda Rodrigues. In der zerklüfteten und kargen Felslandschaft Phrygiens stehen zwei Bäume auf einem Hügel. Unter dem Hügel liegt ein See. Die beiden Bäume stehen ganz nah beieinander, eine Eiche und eine Linde, die Zweige ineinander verschlungen wie Liebende, in inniger Umarmung vereint. Und all die Liebespaare, die vorüber kommen, knüpfen bunte Bänder in die Zweige der Bäume mit ihren Wünschen, das ihre Liebe halten möge. Von diesen beiden Bäume und von dem See gibt es eine alte Geschichte zu erzählen… und diese Geschichte beginnt auf dem schneebedeckten Gipfel des Olymp.

Älterwerden ist nichts für Feiglinge - schreibt Joachim Fuchsberger in seinem Buch. Die Fernsehlegende starb im Alter von 87 Jahren. Ich bin gerade 72 geworden. Also - was erwartet mich noch in den kommenden Jahren gesundheitlich? Halte ich es eher wie Peter Ustinov, der mit 82 starb uns sagte: "Der graduelle Verfall des bewohnten Körpers strapaziert im normalen Verlauf der Dinge kaum den Geist." Und: "Es ist von grundlegender Bedeutung , jedes Jahr mehr zu lernen als im Jahr davor."

Am 04.01. 2022, an meinem 72sten Geburtstag, erhielt ich die Diagnose "Gürtelrose".

Heute ist der 05.01.2022

Ich finde es auch spannend, die Veränderungen in mir zu analysieren. Was macht das Alter mit mir, äusserlich kann ich das tagtäglich sehen, für mein Innenleben ist meine Ärztin bzw. sind meine Ärzte zuständig.

Ja, im Gegensatz zu früher, als ich noch in München lebte, habe ich hier in meinem neuen Umfeld "Auf dem Lande" einen ganzes Team an Fachärzten, die ich im Rahmen meines "Gesundheits-Checks" konsultieren darf.

Deshalb war ich überrascht, als die Diagnose "Gürtelrose" gestellt wurde. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich dachte, als ich die juckenden Pusteln an meiner Hüfte verspürte, es handele sich um einen Zeckenbiss, Flohstiche; irgend ein Blutsauger , Kretze oder Nesselsucht ......

Nein, die Pusteln werden durch Viren, d.h. Herpes Zoster verursacht. Und googelt man das Thema, bzw. bespricht man sich, so wie ich mit meiner Schwester, hört man nichts Gutes darüber. Sogar das Gegenteil ist der Fall. "Das Schlimmste, was mir je passiert ist". "Schmerzen die man lieber nicht hat" , etc hört man sich an, von Jenen, die Gürtelrose beschreiben.

Gruselige Perspektiven habe ich da. Denn ich befinde mich lt. Ärztin "im Anfangsstadium". Mit Tabletten zur Virenabwehr, Nervenstärkung und einer Tinktur gegen das Jucken, arbeite ich gegen den Virus.

Andere hatten als Kind "Windpocken" - ich nicht. Auch nicht "Masern" oder "Mumps"-

Wenn man es im Alter bekommt, wirds heftig.

Noch geht es mir gut. Aber wie geht es weiter?

Auf mich warten jetzt das Ergebnis der Blutuntersuchung und ein Ultraschall. Was noch?

Greift der Virus, so wie Corona Covid 19, auch meine Organe an?

Natürlich stelle ich mir die Frage: Woher kommt meine Immunschwäche?

Habe ich mir zuviel an Impfstoffen und Röntgenbildern beim Orthopäden und beim Zahnarzt zugemutet?

Macht mein Immunsystem nun schlapp?

Meine Schwester meinte: "Gürtelrose ist oft die Folge von Corona", aber ich hatte nie Corona, also mache ich mich

schlau,

Am 11.01.22 erhalte ich meinen 3. Impfung gegen Zecken.

Soll ich die wirklich durchführen? Die Ärztin außerte sich nicht dagegen. Dann liegen bereits die Ergebniss der Blutuntersuchung vor.

Im Internet studiere ich Fotos von Gürtelrose. So sieht die manchmal aus. Entmutigend. Aber bei mir verläuft die

Infektion glimpflich. Noch denke ich, ich habe alles im Griff. Noch hoffe ich .......

Abbildung von Herpes zoster - Lizenzfrei Herpes Zoster Vektorgrafik

12.01.22: Gestern Arztbesuch: Überraschung!

Alles gut! Ich nehme immer noch die Medikamente "ACICLO" und "PREGABALIN" und zum Auftragen auf die Haut "Anaesthesulf". Der Ausschlag "Gürtelrose" bzw. Herpes Zoster ist abgeheilt. Das ging sehr schnell. Der Arzt sah gestern nur die eine kleine abheilende Rötung. Er war sichtlich überrascht,

Der Ultraschall meines Unterleibes brachte das Eregebnis: Nichts Auffälliges. Das Ergebnis meines Bluttests; "Ausgezeichnet", selbst meine Vitamin 3-Werte waren "Super". Dann hat sich mein Immunsystem aber sehr angestrengt finde ich- Gott sei Dank. Das Jahr fängt ja gut an.

Ebenso erhielt ich heute meine 3. Zeckenimpfung. ich gebe zu. ich hatte Vorbehalte. Aber bis heute habe ich keine Probleme. Ich hoffe, es bleibt so. Ich fühle mich sehr gut.

Es gibt Virologen/Experten die die Reaktion bzw. Nebenwirkungen der Corona-Impfung mit Biontech -Impfstoff in unten angegebenen Link bewerten.

https://www.mdr.de/wissen/covid-corona-impfung-guertelrose-102.html

Meine zweite Impfung gegen Gürtelrose

Die Krankheit "Gürtelrose" ist ausgesprochen unangenehm, den es handelt sich um juckende, schmerzende Pusteln, die große "Herde" bilden und nicht nur im Bereich des Gürtels. z.B. ist in den Medien sehr präsent, der junge Pop-Star "Justin Bieber", er veröffentlichte ein Video, das seine Gesichtlähmung zeigt, verursacht durch Gürtelrose im Ohr. Sicher ist die Krankheit heilbar, aber schwer auszuhalten. Eine schnelle Behandlung ist erforderlich, bevor sie sich ausbreiten kann.

Ich habe mich nur zum zweiten Mal impfen lassen. Leichte Schmerzen im Arm, aber sonst geht es mir gut. Anstrengungen habe ich heute vermieden. Wieder einmal wurde mir klar, wie privilegiert ich/wir leben.

Wie dankbar müssen wir den Forschern und Medizinern sein, die sich um unsere Gesundheit kümmern. Und das Wartezimmer meines Hausarztes war voll. Alle dürfen sich ihre Krankheiten kurieren lassen, wir haben freien Zugang zu ärztlicher Behandlung. Ist das nicht eine große Gnade? Ja, ich bin dankbar, sehr dankbar für so ein Geschenk meines Lebens. Das Leben verdient es, wertgeschätzt zu werden. Gesundheit ist Lebensqualtität.

Für tierliebe Menschen ..... und Menschen, die Gottes Schöpfung lieben.

https://www.youtube.com/watch?v=ZfGoysQTGMs
https://www.youtube.com/watch?v=Ie4-xOyo0QY
https://www.youtube.com/watch?v=hJVjuvBBsio

Die Sendung mit der Maus - Videos der Sendung | ARD Mediathek

Absolut sehenswert, dieser Beitrag "Tut Alt werden weh?"aus der ARD-Serie "Die Sendung mit der Maus! Es war Zufall, nein - "Zufälle gibt es ja bekanntlich nicht!° daß ich am 25.12.2021 im Fernseher, auf der Suche nach dem Weihnachtssegen des Papstes aus Rom, diesen Beitrag der ARD beinahe mit der Fernbedienung "wegklickte". Aber erstens: finde ich "Die Sendung mit der Maus" schon immer sehr sehenswert, nicht nur für Kinder, das heutige Motto; tut Altwerden weh? ist ja natürlich "heiss". Ich wollte wissen, was ein 14jähriger Junge zu sagen hat: ganz toll. Generationendenken ist wichtig, finde ich.


Deshalb schaute ich mir den Beitrag in der ARD-Mediathek, Rubrik "Kinder und Familie- Die Sendung mit der Maus" ganz bewusst nochmals an. Ja, ich sah und erkannte mich wieder und lernte auch über mich und meine Situation im Alt-Werden-Prozess.

"Älterwerden" klingt "kosmetisch", "Altwerden" ist Realität, jeden Tag und oft auch wirklich spürbar: körperlich, geistig. Mit 75 Jahren zählt man statistisch als "Alt". sagt der Experte im Fernsehen. Was mache ich mit 97? Was mache ich jetzt, mit bald 72 Jahren?

Jetzt mit 70PLUS achte ich wachsam auf meine Veränderungen und erinnere mich daran, daß meine Mutter, genauso wie die Seniorinnen im Heim, gemeinsam mit ihrer Freundin, regelmässig Karten spielte. Meine Mutter "schnummelte" gerne, neckisch.... das war bekannt. Und so stritten sie sich auch gelegentlich. Meiner Mutter ging es eher darum, ob und wann es ihre Mitspielerin/innen bemerkten. Dann lachte sie ..... auch meine damals noch kleine Tochter sagte, "die Omi schummelt beim Kartenspielen!"

"Es wird immer schlimmer, nie mehr besser....." klagt die Dame. "Man weiss nicht, wie lange man noch leiden muss....." die Originalaussagen der im Film gezeigten Personen schmerzen mich. Machen mich betroffen. Was erwartet mich? Der Satz: im Altersheim herrscht "Totenstille", erschreckt mich. Muss ich mich damit heute, am 1. Weihnachtsfeiertag wirklich beschäftigen? Ja, ich will !!!!!!

Kennst Du den Beatles-Song: "When I am 64!" Paul McCartney war mein großer Teenager-Schwarm. Gerne schaue mir jetzt noch seine vielen Videos und vielen Aktivitäten hat. Alt-Werden war nie leicht, auch nicht als Kind. Jedes Jahr hat seine Herausforderungen, jeder Tag hat seine Herausforderungen, jeder Veränderung fordert heraus. Ja, ich möchte jeden Tag als Geschenk betrachten. "Alt werden ist schon doof.......", was "lohnt" sich noch?

Vor Jahren habe ich mich mit Freunden, mit denen ich in einer Werbeagentur zusammen arbeitete mit dem Einfluss des "Agefactors" beschäftigt. Wir haben tolle Produktkonzepte entwickelt und sie potentiellen Firmen vorgestellt. Es waren weitblickende, im Hinblick auf die Alterspyramide, herausragende Konzepte. Mit wirklich guten Recherchen für die Generationen 50plus, 60plus ...., "BestAger" ..... nun bin ich 70+ und es wäre schön gewesen, hätten sich unsere Ideen besser durchgesetzt. Noch immer sind viele Verpackungen für mich eine Katastrophe. Zumal ich mich schwer tue, die Futterdosen der Hunde und Katzen zu öffnen. Ich habe schlanke Finger, aber an den Zeigefingern Gichtknoten. Aber, als ich kürzlich in einem Sanitätshaus war, fielen mir sehr praktische Dinge auf, die einem die Alltagskompetenz wesentlich erleichtern bzw. behalten lassen. Ich werde mich mal weiterhin danach umsehen. Sanitätshäuser sind vielleicht in Zukunft für mich wichtiger als Ikea oder Douglas!

Jeden Tag gewöhne ich mich an mein Aussehen, meine Falten, meine Optik. Ich versuche, mir ein junges Gefühl zu bewahren und das gibt mir jeder neue Tag, den Gott mir schenkt.

Das "SuperAussehen" auch mit SiebzigPLUS...... spielt schon eine wichtige Rolle- Mal sehen, was mir einfällt!

Ach, ich denke, ich kaufe mir ein neues Parfum!

https://www.ardmediathek.de/video/die-sendung-mit-der-maus/mausspezial-tut-alt-werden-weh-mit-gebaerdensprache/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWQyZGQ4


Loslassen, ein ganzes Jahr voller Erinnerungen, Gedanken, Fragen; Abschied von Menschen, Abschied von Wegbegleitern/innen, Abschied von einst so Wichtigem auf den gegangenen Lebensstufen.

Es ist ein wenig Wehmut darinnen, Abschied zu nehmen. Aber der Blick richtet sich nach vorne, auch meiner. Wieder füllt sich Erwartung mit Hoffnung.

An diesem 23.12.2021 weckten mich die Hunde früh, draussen durchs Fenster, sah ich die schöne sanfte Morgenröte, noch leuchtete der Vollmond durch den sanften Hochnebel. Grimmiger Frost hat die Natur im Griff.

Ich füttere die Katzen, Bubi und Panda, die schon an der Haustüre, im Schutz eines überdachten Eingangs, warten, Jetzt habe ich ja ein Katzenhäuschen, aber mit Taschenlampe und einem mit angewärmten Katzenfutter gefüllten Tablett, suche ich den Weg nach draussen. Dort können sie sich ungestört aufhalten. Die Fressensreste von gestern sind angefroren, Wasser- und Milchnapf sind gefroren. Noch ist meine Lösung für die Katzen nicht ausreichend, es muss Strom verlegt werden, damit ich einen Wärmestrahler aufhängen kann und Licht muss es geben.

Dann sehr ich durchs Küchenfenster Rehe durch den Garten laufen. Sie haben wohl nach Futter bei den ehemaligen Maisfeldern gesucht, gestern waren zwei grosse schöne Störche unten am Feld, wohl auf der Suche nach Nahrung.

"Jedes Wesen hat das Recht, nach Glück zu streben", so sagt Buddha.

Ich frage mich, wie kann ich den Bedürfnissen all dieser unterschiedlichen Wesen, die hier um mich sind, und die ich ganz bewusst erkenne, sehe und wahrnehme, gerecht werden. Denn von Natur aus sind sie so unterschiedlich wie nur möglich. Haustiere, Wildtiere ...... alle streben sie nach Glück, für die Tiere ist es die Suche und das Finden von Nahrung. Unbehelligt und ungejagt oder erschreckt durch Menschen.

Für mich heißt es "Hunde an die Leine" , zumindest in den Morgen- und Abendstunden.

Heute Morgen, beim Hundespaziergang hatte ich so eine Andacht in mir, so einen Frieden, einen Weihnachtsfrieden. Das wollte ich Dir in diesem Video mitteilen. Meine Hände waren kalt, so bemerkte ich nicht, daß ich am Ende des Videos die Finger über das Mikrophon des Handys hielt. Ich wollte Dir noch erzählen, daß die Tiere auch Deine Liebe und Achtsamkeit brauchen.

Gestern beobachtete ich zwei Eichelhäher, als ich auf unserer Hütte am Waldesrand hier in der Nähe war. Wir brauchen Anzündholz, es gibt kaum mehr Holz zu kaufen, alles geht ins Ausland. Die beiden Vögel besuchten ihren Futterplatz, der von meiner Tochter Steffi liebevoll für die Vögel eingerichtet wurde.

Mein Bitte: achte bitte jetzt ganz besonders auf bedürftige Tiere, insbesondere auf die Vögel und achte auf die Tiere im Wald, wenn Du spazieren gehst oder mit dem Auto fährst. Ich danke Dir.

Von meiner lieben Freundin Ilse.... gebe ich gerne an Dich weiter:

Über das Lachen

"Es kostet nichts und bringt viel ein, es bereichert den Empfänger, ohne den Geber ärmer zu machen, es ist kurz wie ein Blitz, aber die Erinnerung daran ist unvergänglich. Keiner ist so reich, dass er darauf verzichten könnte, und keiner ist so arm, dass er es sich nicht leisten könnte.

Es bringt Glück ins Heim, schafft guten Willen im Geschäft und ist das Kennzeichen der Freundschaft. Es bedeutet für den Müden Erholung, für den Mutlosen Ermunterung, für den Traurigen Aufheiterung und ist das beste Mittel gegen Ärger. Man kann es weder kaufen noch erbitten, noch leihen oder stehlen, denn es bekommt erst dann seinen Wert, wenn es verschenkt wird. Niemand braucht das Lachen so bitternötig, wie derjenige, der für andere keins mehr übrig hat".

Heile die Welt

"Nur die Heiligen heilen die Welt! Durch die Eiligen wird sie entstellt, durch die Hassenden wird sie zerstört, durch die Prassenden eitel entleert, die nur Tüchtigen retten sie nicht und die Süchtigen löschen das Licht.

Die still Tragenden bauen das Haus die Entsagenden schmücken es aus. Die GOTT Dienenden segnen die Zeit, und die Sühnenden tilgen das Leid. Dich zu beteiligen, bist Du bestellt! Tritt zu den Heiligen! Heile die Welt!

"Ihr müßt die Menschen lieben, wenn Ihr sie ändern wollt Euer Einfluß reicht nur so weit wie Eure Liebe. " Pestalozzi

Besonders schön ist es, im Winter an den Osterseen, im einem Naturschutzgebiet südlich von München gelegen, spazieren zu gehen. Ich liebe diesen Ort, der mich so viele Schicksale, tierische aber auch menschliche, miterleben lässt. Seit Jahren bin ich mit den Ereignissen auf Gut Aiderbichl eng verbunden. Freud und Leid sind dort sehr eng miteinander verbunden, denn es ist ein Gnadenhof und das Schicksal der Tiere geht einem zu Herzen. Auch das der Menschen, die dort arbeiten und Alles geben, mit Liebe und Herzblut. "So lange die Kraft reicht" .......

Dankbar bin ich allen Tier-Paten, die mit ihrem Beitrag bzw. ihren monitären Tier-Patenschaft, das Bestehen des Gutes mit absichern helfen. Aber es gibt auch wunderbare Tier-Paten, die mehr tun, z.B. ehrenamtlich oder sogar bedürftigen Tieren einen "Sonderpflege-Platz" anbieten können. So helfen Uli und Felix nicht nur ehrenamtlich bei den Katzen aus, sie gehen auch gerne lange gassi mit meinen Hunden, Kinski, Camilla und Berry, und den Hunden meiner Kolleginnen, wenn uns manchmal die Zeit mittags, wenn viel los ist, dafür nicht ausreicht.

Aktuelles und Wissenswertes über Gut Aiderbichl und seine besuchbaren Güter unter: www. gut-aiderbichl.com

,Kinski, meine sanfte Hündin aus Griechenland, Ihr Handicap: Trümmerbruch der Hüfte und Gehbehinderung.

Mein scheuer Berry. Seine letzte Station war ein kroatisches Tierheim, er hat den tödlichen Unfall seines deutschen Herrchens, einem lieben Freund aus München, der zeitweise in Kroatien lebte, erleben müssen.

Meine starke Hündin Camilla aus Rumänien. Tierfänger verschleppten sie in eine Tötungsstation. Dort wurde sie vom Team Gut Aiderbichl gerettet, sie verlor in einer Wildererfalle ein Beinchen.

Bellend liefen meine Hunde zu einem Maulwurfhaufen in unserem Naturgarten. Wir haben hier einen oder mehrere sehr aktive Maulwürfe, die uns mit ihrem Arbeitseifer der Weggrabungen und Auswurf in Maulwurfhaufen regelrecht überraschen. Letztes Jahr dachten wir, sie wären verschwunden, den wir haben Hunde. Jetzt im Herbst sind sie jedoch wieder sehr aktiv, wie eine Pyramidenlandschaft gestalten sie einen Teil unseres Gartens. Wir lassen sie gewähren, doch etwas Argwohn über ihre Schaffenskraft gestehe ich durchaus ein, gepaart mit Neugier.

Als ich also die bellenden Hunde am Maulwurfhaufen wahrnahm, dachte ich, einer der Maulwürfe habe sich bei Tageslicht einmal gezeigt, dann sah ich meine Hündin "Camilla" förmlich abdrehen von ihrem Ziel und auch "Kinski" nähere sich nur zaghaft dem Maulwurfhaufen. Ich nahm eine Katze wahr, etwas Größeres, Haariges, mit langem Schwanz. Ich befürchtete, es sei eine junge Katze von Bauern, denn sie versteckte sich flach hinter einem Maulwurfhaufen, als ich näher kam, merkte ich, nein - eine Katze ist das nicht! Was dann?

Während ich meine Hündin "Kinski" im Zaum hielt, nähere ich mich dem Tier, entdeckte viele Fliegen auf seinem Rücken und eine Verletzung. Zum Glück konnte ich es mit dem Handy filmen.

https://www.youtube.com/shorts/nbQSdIQ6Lz8

https://www.youtube.com/shorts/X4CVrmJhSAw

https://www.youtube.com/watch?v=fQYMe8UVAy0

Eigentlich konnte ich mit Quitten nie viel anfangen. Aber ich fand sie immer schön, farblich und auch von ihrer Form her. So kräftig und mit so harter Schale. Warum so unnahbar liebe Quitte. Es gibt Menschen, die jedoch aus Quitten leckere und teuere Lebensmittel machen. Als mir Jenny wieder ein paar Quitten aus ihrem Garten brachte, groß und schwer fielen sie von einem strauchartigen Baum ins Gras, dekorierte ich sie einfach. Sie lagen im Hauseingang, auf der Treppe, in der Küche .... und dufteten nur. Sie rochen sogar herrlich fruchtig. So angenehm. Ich beschloss, etwas auszuprobieren:

Quitten - einfach mal im BackOfen aufbacken:

https://www.youtube.com/shorts/XZ8DqUM1AZo

https://www.youtube.com/shorts/XZ8DqUM1AZo

Kinder lieben es, alles zu bemalen. Dieses Kind, das mit Kreide die Strasse bemalte, die Schultafel, die Handflächen, in Tagebücher und auf Liebesbriefe malte, lebt immer noch in mir. Jetzt wird es wieder lebendig und ich habe die Muse dazu. In dem alten Haus, in das ich im Sommer 2020 zog, gab es früher (das Haus hat eine tradtionsreiche Geschichte und ist über 200 Jahre alt) viele Menschen. Denn es war zuletzt eine Gaststätte mit Fremdenzimmern. Jetzt wohne ich in einem Flügel des Hauses und manchmal ist es beseelt.

So langsam habe ich angefangen, die Zimmer zu renovieren. Im ehemaligen Schweinestall des Gebäudes habe ich alte Türen entdeckt. Schon immer wollte ich Türen bemalen. Jetzt fange ich an, Inspiriert von StreetArt Künstler Stik aus London.

Über den Künstler:

STIK – der Brexit aus dem Ghetto

Simply Stik

Keep it easy ­- mit Farbe, Punkt und Strich

Einfach, klar, ausdrucksstark. Imponierende, monumentale Gestalten.

Lebendige, liebevolle Wesen

Männchen als Medien, kommunikativ und ausdruckstark.

Monumentale, überdimension Gestalten.

Plakativ verleiht er toter Architektur neues Leben, haucht wieder Leben ein.

Macht auf Missstände aufmerksam.

Aus der Armut heraus mit wenigen Stilmitteln, Strich dafür einfach und plakativ.

Get to = Getto -> ein abgegrenzter Wohnbezirk in dem Menschen leben.

Ausgegrenzt und abgewertet. Arm.

Aus diesem Milieu stammt der britische Künstler „STIK“ – ein Straßenkünstler aus Londons

Stadtviertel „Shoreditch“.  Jung und ausdrucksstark, plakativ und äußerst sympathisch

gibt er Zerstörtem seine Würde zurück. Alte Mauern, eingestützte Häuser,  nackte Fassaden,

verlassene Strassen, Hallen, Betriebe, Stockwerke, Fenster, Türen, Brücken – zerbrochene

Lebensräume, Schrott – Bedeutungslosigkeit – Wegschauen -  durch sein Kunst  zaubert

er die Beachtung  zurück. Armut beachten statt verachten.

Stiks „Strichmännchen“ sind Leben und Werte, versuchen zu

bewahren, was dem Verfall überlassen wurde. Stiks Heimat war lange die Strasse.

Seine Street Art ist ein Ausbruch aus der Obdachlosikeit. Sein Get to ist das Eingrenzen

statt Ausgrenzen. Denn niemand zwingt ihn, sich in seinen klaren Figuren an bestimmte

Ort zu halten. Seine Kunst und seine Objekte sind frei. Seine Strichmännchen sind

lebendige Charaktere,liebenswerte Wesen. „Seine“ Welt aus Humanität und Würde.

Ein einfacher Zauber, künstlerisch ausdrucksvoll – geht unter die Haut. Berührt und

schreibt Menschen-Geschichte.

Stik  ist LOVE  - nur ein paar Striche, die Charaktere schaffen. Wundervoll und herrlich

Unkompliziert. „Ein Meister der einfachen Striche“, ein Künstler der Graffiti-Szene

Und schönste Street Art der aktuellen modernen zeitgenössischen Kunstszene.

Stik liebt und fühlt das Leben.

Melancholie wird zur Fröhlichkeit. Einsamkeit wird Zweisamkeit.  Totes erwacht zu neuem

Leben. Aus Hoffnungslosigkeit wird Zuversicht. Aus Schatten wird Licht.

Seine Biographie:

Er sagt, „Meine Figuren sind die einzige Sache, die ich so stark fühle“.

Er wurde Mitte der Achtziger Jahre in London geboren, lebte als Obddachloser

Und begann im Jahr 2002 mit sener Graffiti. Erst eine Spühdose, schwarz, dann weiß,

dann auch bunt. Er liebt Menschen, er liebt Kinder, ist selbst noch in Kind, das

durch das Sprayen seine Kreativität ausleben kann und aus der Armut heraus,

das anmalt, was vorhanden ist: Wände, Türen, abgerissene Häuser, eingestürzte Fassaden ….

Stik entrinnt der Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit, in dem er sich „eine Familie“

Erschafft. Seine „Stiks“  sind keine „Sticks = Stöcke“ . Seine Figuren leben.

Mit ihnen will er bewahren, was ihm etwas bedeutet, aber für andere wertlos gworden ist.

Im Jahr 2009 schafft er nach fast 10 Jähriger Armut und Obdachlosigkeit durch

Ein Londoner Sozialprogramm den Ausstieg.

Stik Strassenkunst will frei sein von Zensur, dafür macht er sich stark und

Arbeitet nun auch öffentlich, als soziales Engagement und unterstützt von namhaften

Künstlern der Musikszene, die ihn auch fördern.

Stik ist glücklich über die Anerkennung seiner nun bereits fast 20jährigen Arbeit.

Dennoch erteilt er dem Kommerz eine Absage. Er will – er muß so bleiben wie

Er ist, denn das ist seine Identität und sein Leben. Damit kann er anderen

Glaubwürdig helfen. Sein soziales Engagement braucht mehr Raum.

Charming Baker interviews London street artist Stik: My tipping point - The  Big Issue
Stik street art in London (graffiti and high-end art) - No Snivelling - Home

Just do it again - aus Liebe zum Malen !

Mein Atelier entsteht: Endlich wieder Kunst machen

https://www.youtube.com/shorts/X1e4dPzkkVQ

Meine Camilla ist eine Strassenhündin. Ihren Namen erhielt sie von Michael Aufhauser, den Gründer von Gut Aiderbichl. Ihm verdankt sie auch sein Leben, denn Camilla ist eine Strassenhündin aus Rumänien. Geboren ca. am 01.06.2011, am 15.03.2014 wurde sie von der Tötungsstation, in der sie und andere Hunde auf ihren Tod warteten, dank den Helfern von Gut Aiderbichl befreit. Alle Hunde wurden gerettet. Camilla war schwer verletzt, eine Tierfalle hatte ihre linkes Bein zerquetscht, ihr Stumpf war höchst entzündet. Sie war in einem lebensbedrohenden, elenden körperlichen Zustand. Die LMU Hundeklinik in München verweigerte vorerst die Aufnahme, da ihr Körper von Hautpartasiten übersäht war. Grosse Flechten überzogen den Körper.

Ihr Bein musste schnellstmöglich amputiert werden, sonst drohte Blutvergiftung, ausserdem nagte Camilla jeden Verband ums Bein ab und nagte am Fleisch.

Mir blieb nicht viel Zeit. Ich nahm mich Camilla an. Sie wurde regelmässig gebadet, bekam Medikamente und gute Pflege für die Haut, sie wurde in die LMU aufgenommen. Ihr Bein wurde amputiert. Schon damals war Camilla nicht ungefährlich. Sie kämpfte und knurrte und biss.

Trotzdem wurden wir, d.h. meine griechische Streunerhündin "Kinski", der kleine "Bruce" (Hund meiner Tochter Steffi) und ich Freunde. Ich nahm sie auf, das nennt man auf Gut Aiderbichl einen "Sonderpflege-Platz". Wir lebten bis Sommer 2020 in München und zogen dann aufs Land, in meine alte Heimat. Wir bewohnen ein altes Haus, nah am Waldrand, am Ortsrand einer kleinen Stadt.

Hier gewann Camilla, von Leinen befreit, immer mehr Selbstbewusstsein und kehrte zu ihrem alten Leben als Streunerin zurück. Sie streift mit ihren drei Beinen durch die Wiesen, beobachtet die Katzen und Hasen und bewacht das Haus. D.h. sie verbellt alles, was sich ums Haus bewegt, leider auch Spaziergänger, die am Weg entlang wandern, andere Hunde, Besucher, Postboten, u.a.

Dadurch wird Camilla zu einer Gefahr. Natürlich lege ich sie auch hier draussen an die Leine. Aber ich möchte ihr die Freude am Streunen nicht nehmen, wenn sie gemütlich in einer Mulde im Schatten liegt, wenn sie sich im Efeu versteckt, wenn sie sich im Gras wälzt .... sie soll ihr Leben geniessen, jetzt wieder Lebensfreude tanken.

Leider, hat sie nun wieder zugebissen, böse, wild, angriffslustig und gefährlich.

Ich spreche mit dem Tierarzt wegen einer Lösung. Die die Leute auf dem Lande sind nicht kleinlich, was das Tierwohl betrifft. Sie melden Probleme sofort der Polizei. Also kam ich auf die Idee, Camillas spitze Reisszähne zu kürzen. Bald habe ich einen Termin.