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Der Agefactor hat auch seine guten Seiten

Covid 19 Impfungen

Als "Rentner", "Senior" oder "Risikozielgruppe" im Fall der Impfreihenfolge bei Corona, hat man auch gewisse Privilegien. Meine ältere Schwester ist gestern gegen Covid 19 geimpft worden. Sie lebt in BW und zählt mit Ü80 zur Risikozielgruppe. Den Impftermin für sich und ihren Mann mußte sie sich durch Hartnäckigkeit am Telefon "erkämpfen", auch der Zweittermin ist gesichert. Sie will schnellstmöglich reisen und hofft auf Sonderregelungen für Geimpfte.

Joe Biden wird mit 78 Jahren Präsident der USA

Joseph "Joe" Robinette, Jr. , geb. am 20. November 1942 in Scranton, Pennsylvania, ist nicht nur ein sehr erfahrener Politiker, seit dem 20. Januar 2021 ist er auch der neue, der 46, Präsident der Vereinigten Staaten. Von 1973 bis 2009 gehörte er als Vertreter des Bundesstaatees Delaware dem Senat an. Von 2009 bis 2017 war er während der Amtszeit Barack Obamas Vizepräsident der Vereinigten Staaten. Man sagt, seine Erfahrung habe ihn, gerade jetzt in dieser schweren Zeit, dafür qualifiziert.

Der Amtseid Joe Bidens

Paul McCartney, Beatles for ever.
Ein neues Album von Paul McCartney

Fünfzig Jahre solo: Paul McCartney hat es von allen Beatles im Alleingang am weitesten gebracht. Mit „McCartney III“ vollendet er eine jahrzehnteumspannende Trilogie und veröffentlicht 12/2020 sein Album .

Gospel der Dankbarkeit und des Schmerzes

„McCartney III“ (Capitol Records) legte er seinen Fans praktisch unter den Weihnachtsbaum. Man nimmt das Geschenk dankend an, schon wegen der guten Laune, die einige seiner Blödeleien verbreiten: „Yankee toes and Eskimos can turn to frozen ice“ – wussten Sie das? Oder das mit dieser „Lavatory Lil“, die so nett tut, aber Vorsicht: „You think that she’s a winner when she’s cooking you dinner / But she’s really moving in for the kill ... You think she’s being friendly, but she’s looking for a Bentley.“ Der Boogie hämmert dazu, als wäre Little Richard noch am Leben. Machtvoll rockt dann „Slidin’“ zu psychedelisch weggetretenen Versen.

Das Hauptstück, „Deep Deep Feeling“, ist ein achteinhalbminütiger, durchkomponierter Gospel der Dankbarkeit und des Schmerzes, den – was sonst – heftige Liebe bereitet, textlich leider einfallslos. Womöglich ist das Absicht, und man darf dem bald Achtzigjährigen entweder Senilität oder Souveränität attestieren. Nun ist sowieso anzunehmen, dass jemand, dem jede Lebensregung zu Musik gerät, darauf pfeift, was die Leute von ihm denken, wie er in „Seize the Day“, dem schon wegen des Ray-Charles-Gedächtnis-Intros auf der Wurlitzer-Orgel überzeugendsten Stück der Platte, zugibt: „I don’t care to be bad / I prefer to think twice / All I know is it’s quite a show / But it’s still alright to be nice.“

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